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Nov 12th

Studie beweist – „bio leben“ ist günstig!

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Bio-Lebensmittel und fair gehandelte Produkte haben ihren Preis. Doch muß deshalb Bio-Kost gleich den Familienetat sprengen? Eine Studie des Öko-Instituts sagt: NEIN! Gesunde Ernährung ist kaum teurer!!

Das Freiburger Öko-Institut war in einem von privaten Spendern finanzierte Projekt der Frage nachgegangen: „Ist gutes Essen wirklich teurer?“. Das Ergebnis fiel eindeutig aus. Denn für den Einzelnen entstehen gerade mal sieben Euro Mehrkosten pro Monat, wenn er sich mit ökologisch hergestellten und fair gehandelten Lebensmitteln eindeckt und sich ausserdem an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert – also weniger Fleisch isst und dafür mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte.

Für die Gesellschaft wird diese Art der Ernährung gleichzeitig billiger. Denn Bio spart an den indirekten Kosten unserer Ernährung, die die Gesellschaft zwangsläufig für die auswirkungen der konventionellen Landwirtschaft tragen muss. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Düngern, die intensive Tierhaltung, die zur Stickstoffbelastung von Gewässern führt, der massive Einsatz von Antibiotika, der Resistenzen und neue Krankheiten nach sich zieht, Mehrausgaben für die Gesundheit – all das sind Beispiele für die Kosten, welche die gesamte Bevölkerung tragen muss. Berücksichtigt man diese Folgekosten, dann „ist die durchschnittliche Ernährung viel teurer als eine mit Bio-Lebensmitteln“, sagt Rainer Grießhammer vom Öko-Institut.

Quelle: Schrot & Korn 11-2014

 

 

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